Bouvier liest...

... weil er ein musischer Nerd ist!

Monat: Juli 2018 (Seite 2 von 2)

„Blass-Blau“

Morgens im Zug

In den Zug eingestiegen, der Zug ist fast leer, es sind viele Plätze frei und gleich gut, wo setze ich mich also hin? Ich scanne die einzelnen Sitzgelegenheiten nach dem einen oder anderen Vorteil ab; Sonne, Licht, Möglichkeit ungestört lesen zu können etc. Irgendwas wird mich schon ‚flashen‘ und dann werde ich es wissen.

Plötzlich wird einer dieser Plätze so klar und eindeutig der Vorteilhafteste an diesem Morgen, weil ich, wenn ich mich dort niederlasse, eine junge Frau in einem blass-blauen Kleid fast vollständig einsehen kann. Sie sitzt mit ihrem Smartphone in der Hand an die Wand gelehnt, hat Kopfhörer in den Ohren und hält sich den Display vor die Nase; wahrscheinlich guckt sie gerade irgendeinen Müll auf YouTube, aber egal. An der Stelle ihres linken Beines, an der es nackt das Kleid nach unten verlässt bemerke ich, dass sie durch das Sitzen leicht wellige Haut hat, was mich aber wie üblich davon überzeugt, dass sie ein ganz normales, natürliches Mädchen ist und keine von diesen auf Fake getunten, professionellen Pornoschranzen aus dem Internet (Reale Amateure natürlich ausgenommen; Kenner wissen, wovon ich rede).

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Die Mutter – Kapitel 7

Diese sonnabendlichen Zusammenkünfte werden allmählich zur Routine der Beteiligten und „jedes Zusammensein glich einer Stufe auf einer langen, schrägen Leiter, die irgendwohin in die Ferne führte und die Menschen langsam emportrug.“

Über Natascha erfahren wir, dass ihr Vater und Bruder sehr rohe Menschen sind und ihre Schwester unglücklich mit einem älteren Mann verheiratet ist. Ihre Mutter scheint der Wlassowa sehr ähnlich zu sein, denn sie lebt ebenfalls in ständiger Angst vor allem.

Pawel entwickelt sich während dieser Treffen zu einem leidenschaftlichen Redner, der Mutter fällt dabei auf, dass er jedoch gegenüber Natascha milder und freundlicher ist.

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Die Mutter – Kapitel 8

Während die Wlassowa eines Tages in der Vorstadt unterwegs ist ,wird sie von mehreren Leuten auf die zu Gerüchten Anlass gebenden Vorgänge in ihrem Hause angesprochen.

Da ist zum Einen der alt-ehrwürdige Gastwirt Begunzow, der ihr sagt: „Alles, was der Mensch vor anderen Menschen nicht zu sagen traut – was ist das? Das sind Geheimnisse! Für Geheimnisse aber ist nur unsere heilige apostolische Kirche der Ort. Alle anderen Geheimnisse, die sich in den Winkeln vollziehen, sind Verirrungen des Geistes!“

Zum Anderen ist da die Nachbarin der Wlassowa, Marja Korsunowa, die ihr von „bösen Gerüchten“ über ihren Sohn berichtet: „Er soll eine Gesellschaft in der Art der Chlysten gegründet haben. Man nennt das Sekte!“

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Die Mutter – Kapitel 9

Sie Sozialisten beginnen damit, jeden Montag Flugblätter in der Vorstadt zu verteilen, was auf ein geteiltes Echo stößt: Unmut bei den Ältern, Begeisterung bei den Jüngeren und dumpfe Gleichgültigkeit bei der von Arbeit abgestumpften Mehrheit.

Die Flugblätter führen dazu, dass Offiziere der Obrigkeit Hausdurchsuchungen und Befragungen in der Vorstadt anstellen, was die Mutter in helle Aufregung versetzt. Panisch läuft sie zum Haus von Fedja Masin, der krank war und nicht arbeitete, um ihm von den Durchsuchungen zu erzählen, er aber schickt sie wieder nach Hause, obgleich er selbst beunruhigt scheint.

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Anne Elliot – Kapitel 12

Handlungszusammenfassung
Anne & Henrietta

Das Kapitel beginnt mit einem harmlosen, gemeinsamen morgendlichen Spaziergang von Anne und Henrietta. Henrietta leitet das Gespräch mit einem Kompliment über die angenehme Seeluft direkt über zu Dr. Shirley, demjenigen Geistlichen, dessen Pfarre ihr Verlobter, Charles Hayter, voraussichtlich eines Tages übernehmen soll, was mit einer erheblichen Erhöhung des Ansehens verbunden wäre; und überhaupt verstehe sie nicht, warum sich Shirley so an seine Position klammert, wo doch so ein fähiger designierter Nachfolger, eben ihr Verlobter zur Verfügung stünde.

Anne pflichtet ihr, wenn auch heimlich über Henriettas Enthusiasmus schmunzelnd, freundlich bei. Henrietta äußert darüber hinaus den Wunsch, Lady Russell möge doch auf Shirley einwirken, weil sie wohl die Fähigkeit besäße, Menschen zu allem veranlassen zu können.

Während dieses Gespräches stoßen Louisa und Wentworth zu den beiden, die ebenfalls einen morgendlichen Spaziergang unternehmen. Louisa, die an diesem Morgen besonders erpicht scheint, „überredet“ alle dazu, sofort in die Stadt zu spazieren, um einzukaufen.

Mr. Elliot

Auf dem Weg dorthin trifft die Gruppe auf einen bislang unbekannten Herren, der Anne sofort ins Auge fasst und der der Gruppe freundlich Platz macht. Etwas später, während des Frühstücks im Gasthof, erfahren wir weiterhin, dass dieser Herr und sein Diener Trauerflor tragen. Dieser Edelmann scheint von äußerst gutem Benehmen, ist nicht gerade hübsch, aber trotzdem angenehm anzusehen. Vom Kellner ihres Gasthofes erfährt die Gesellschaft, dass es sich bei dem Herren um einen gewissen Mr. Elliot handelt.

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Anne Elliot – Kapitel 13

Handlungszusammenfassung

Lady Russells Rückkehr nach Uppercross und somit Annes Abreise nach Kellynch ist für den Tag nach Übermorgen vorgesehen. Täglich treffen nun Berichte aus Lyme über den Zustand Louisas ein. Oft ist es Louisas Bruder Charles Musgrove, der seinen Eltern Bericht erstattet. Auch Charles Hayter begibt sich einmal nach Lyme. Grundsätzlich sind alle Besorgten nun guter Dinge, dass Louisa wieder genesen wird, obgleich es noch eine Weile dauern kann.

Nachdem die Musgrove-Eltern bereits Louisas altes Kindermädchen zur Unterstützung nach Lyme geschickt hatten, halten sie es nicht länger zu Hause aus und beschließen, ebenfalls an den Küstenort aufzubrechen, sich in einem Gasthaus einzumieten und Mrs. Harville in irgendeiner Form, die es noch zu ersinnen gilt, zu unterstützen.

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Anne Elliot – Kapitel 14

Handlungszusammenfassung

Während ihres Aufenthaltes in Lyme geben sich Mr. und Mrs. Musgrove die größte Mühe, den Harvilles die täglichen Aufgaben, die mit der Pflege ihrer Tochter Louisa einhergehen, zu erleichtern.

Nach ihrer Rückkehr aus Lyme besuchen Carles und Mary Kellynch Lodge, Lady Russells Heim, in dem auch Anne wohnt. Mary und Charles äußern ihre gegensätzlichen Ansichten über Kapitän Benwick und erzählen von Mr. Elliot, auf den Lady Russell zunächst nicht gut zu sprechen ist. Auf Benwicks Besuch in Kellynch scheinen sich Anne und ihre Patentante sehr zu freuen, allerdings bleibt er nach den heißungsvollen Ankündigungen und Andeutungen leider aus.

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