Diese sonnabendlichen Zusammenkünfte werden allmählich zur Routine der Beteiligten und „jedes Zusammensein glich einer Stufe auf einer langen, schrägen Leiter, die irgendwohin in die Ferne führte und die Menschen langsam emportrug.“

Über Natascha erfahren wir, dass ihr Vater und Bruder sehr rohe Menschen sind und ihre Schwester unglücklich mit einem älteren Mann verheiratet ist. Ihre Mutter scheint der Wlassowa sehr ähnlich zu sein, denn sie lebt ebenfalls in ständiger Angst vor allem.

Pawel entwickelt sich während dieser Treffen zu einem leidenschaftlichen Redner, der Mutter fällt dabei auf, dass er jedoch gegenüber Natascha milder und freundlicher ist.

Neue Teilnehmer

Die regelmäßigen Diskussionsrunden werden sukzessive um mehrere Personen erweitert:

Die Fabrikarbeiter, die immer auf seiten Wessowschtschikows stehen werden mit den Namen Samoilow und Iwan Bukin bekannt. Die anderen Fabrikarbeiter namens Jakow Somow und Fedja Masin halten stets zu Pawel und Nachodka.

Ein Nikolai Iwanowitsch ist manchmal an Nataschas Statt zugegen und spricht meist nur über die einfachsten Dinge wie das Familienleben und Lebensmittelpreise. Alles ist für ihn Betrug und irgendwie ungereimt.

Saschenka, „ein großes, schlankes, junges Fräulein mit übermäßig großen Augen im mageren, blassen Gesicht“ und vermutlich „adliger Herkunft“, ist die erste in der Runde, die proklamiert: „Wir sind Sozialisten!“

„Wir sind Sozialisten!“

Die Mutter ist von diesem Begriff erschüttert, weil „die“ doch  einen von den Zaren ermordet haben sollen, woraufhin Pawel erwidert: „Das haben wir nicht nötig!“

Die regelmäßigen Diskussionsrunden arten bisweilen in euphorische Begeisterung für die Erfolge und Kämpfe anderer Arbeiter in anderen Ländern aus: „in dem engen Zimmer entstand ein Gefühl geistiger Verwandtschaft mit den Arbeitern der ganzen Welt.“

„Alle Arbeiter sind unsere Genossen, alle Reichen, alle Regierungen unsere Feinde“ lautet die Losung.

Abgerundet werden diese leidenschaftlichen Zusammenkünfte, in denen etwas „Großes und Helles“ heranzuwachsen scheint, durch das Singen fröhlicher und melancholischer Arbeiterlieder, die die Anwesenden weiter zusammenschweißen und sogar die Mutter mit einem Hochgefühl erfüllen.

Der Kleinrusse Nachodka wächst der Mutter mit seiner fleißigen und ruhig-zuvorkommenden Art so sehr ans Herz, auch weil er sie liebevoll Mütterchen nennt, dass sie vorschlägt, er könne doch bei den Wlassows wohnen, was auch prompt so umgesetzt wird.