Einer dieser Vorstädter ist Michail Wlassow, der mit seiner Frau und seinem Sohn Pawel in einem der kleinen Arbeiterhäuser in der Nähe der Fabrik wohnt.

Michail ist ein „mürrischer Mensch mit starkem Haarwuchs und kleinen Augen, die misstrauisch und mit ungutem, hämischen Lächeln unter dichten Brauen hervorschauten.“ Er ist grob und gewalttätig gegen alle anderen Menschen seiner Bekannschaft, inklusive seiner Familie, und hat als einzigen Gefährten einen Hund, den er zwar jeden Abend aus seiner eigenen Schüssel füttert, aber demgegenüber er sonst keinerlei Zuneigung zeigt.

Trotzige Wut

Eines Tages, als Michail wieder einmal auf seinen Sohn Pawel losgehen will „wie ein Schatten, der auf eine Birke fällt“, schnappt dieser sich einen Hammer und bietet seinem Vater mit drohender Stimme die Stirn. „Der Vater sah ihn an, barg seine zottigen Hände auf dem Rücken und sagte auflachend: ‚Schön…‘“

Es scheint, als hätte die jahrelange Gewalt gegen den Sohn nur den einen Zweck gehabt, Pawel bis zu diesem Tag, zu dieser Reaktion zu treiben; und mit diesem Tage hat Michail Pawel alles beigebracht, was dieser je weiterzugeben hatte: eine starke, wiederstandsfähige und zornige Wut. Von diesem Moment an, „fast zwei Jahre lang, bis zu seinem (Michails) Tode, beachtete er den Sohn nicht mehr und sprach nicht mit ihm.“

Den Rest seiner Tage verbringt Michail im gleichen Trott des Alltags. Er arbeitet, trinkt abends, verprügelt feiertags jemanden und schläft in der Küche bei seinem Hund bis ihn die Fabriksirene wieder weckt und zu sich ruft. Eines Morgens jedoch, just in dem Moment als die Sirene das Heulen beginnt, verreckt Michail elendig an einem Bruchleiden, das er von Anfang an nicht hatte behandeln lassen wollen. Im kleinen Trauerzug wird er zu Grabe getragen, das der Hund daraufhin noch einige Tage lautlos bewacht, bevor er selbst von irgendjemandem tot geschlagen wird.